Sascha Friesike

Kreativität erfolgreich verhindern

13. September 2024, 14:00 – 14:30

Er ist Professor für Designing digital Innovations – und darüber hinaus ein ziemlich kreativer Kopf, der die Dinge gerne so betrachtet, wie sie eigentlich gar gedacht nicht sind.

Kreativität ist ein merkwürdiges Ding. Die meisten Organisationen behaupten, dass sie gerne mehr davon hätten, gleichzeitig geben sie sich aber auch größte Mühe, die Kreativität ihrer Mitarbeitenden im Keim zu ersticken. Wenn man Kreativität tatsächlich verhindern möchte, dann muss man verstehen, wie sie funktioniert und wie man sie fördern könnte, welche Hebel es eigentlich gibt und warum Menschen kreativ sein wollen. Und wenn man das alles durchdrungen hat, dann kann richtig erfolgreiche Maßnahmen aufsetzen, um das Ganze zu verhindern.

Sascha Friesike ist Professor für Design digitaler Innovationen an der Universität der Künste Berlin und Direktor des Weizenbaum-Instituts. Er ist zudem assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut. Friesike ist Wirtschaftsingenieur und hat an der Universität St.Gallen promoviert. In seiner Forschung beschäftigt er sich damit, welche Rolle das Digitale spielt, wenn Neues entsteht. So untersucht er die Rolle der Digitalisierung in der Wissenschaft und schaut sich an, wie Kreative arbeiten.

Magda Mojsiejuk

Changing Future Narratives

13. September 2024, 14:30 – 15:00

Sie ist Künstlerin, Designerin und Forscherin. Sie erstellt Prototypen für zukünftige Produkte und Dienstleistungen und denkt beim kunstvoll arrangierten Essen auch noch darüber nach, wie unsere gemeinsame Zukunft aussehen könnte.

Science-Fiction in Film, Fernsehen und Videospielen bietet eine Fundgrube an Erkenntnissen, die unsere tägliche Design- und Problemlösungspraxis bereichern können. Magda Mojsiejuk, Designerin und Schöpferin von Zukunfts-Artefakten, bietet mit ihrer Arbeit eine einzigartige Perspektive. Sie analysiert vergangene und aktuelle Phänomäne aus dem Bereich Science-Fiction und zeigt, wie sie unsere (erwünschten und unerwünschten) Zukunftsvisionen prägen. Anhand von Beispielen wie InTENSE, einem Lifestyle-Magazin für das Jahr 2030+, und anderen spekulativen Projekten schlägt sie eine Brücke zwischen unvorstellbaren Zukünften und greifbaren, praktischen Lösungen. (Vortrag in Englisch)

Magda Mojsiejuk ist Kreativdirektorin, Designerin und Forscherin, übersetzt Trends, wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen in faszinierende Visionen, Prototypen und Erlebnisse. Als Lead Artifact Designer bei Futurity Systems, einem in Barcelona ansässigen Beratungsunternehmen, erstellt sie Prototypen für zukünftige Produkte und Dienstleistungen. Sie hat auch inTENSE initiiert, ein spekulatives Lifestyle-Magazin, das das Leben im Jahr 2030 und darüber hinaus erforscht. Ihr Hintergrund im Industrie- und Bühnendesign hat zu preisgekrönten Arbeiten geführt, die auf Designfestivals weltweit präsentiert wurden. In Zusammenarbeit mit dem in Warschau ansässigen Studio Prognoza kreiert sie einzigartige kulinarische Erlebnisse, die darauf abzielen, Gespräche über unsere gemeinsame Zukunft des Anbaus, der Zubereitung und des Genusses von Lebensmitteln zu demokratisieren. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, Vorstellungen zu verändern und vielfältige Visionen möglicher Zukünfte zu schaffen.

Vera Maria Glahn

Das Handbuch über Non-Toxic-Creativ-Leadership

13. September 2024, 15:15 – 15:45

Vera-Maria Glahn ist Strategin, Beraterin und Unternehmerin in London und Berlin. Ihre Leidenschaft gilt den Themen Markenkommunikation und kreative Technologie. Und über allem der Frage, wie man kreatives Arbeiten von toxischen Methoden und Mechanismen befreit.

In der Wirtschaft allgemein und in vielen Unternehmen wird oft von „Exzellenz“ und „kreativem Genie“ die Rede. Sie werden als maßgeblich angesehen für Innovationen und neue Produkte. – Dabei stellt sie die Frage: Reden wir genug darüber, wie wir Dinge machen? – Vera-Maria Glahn glaubt, dass wir das nicht tun. Ihr Projekt, das „Handbuch der nicht-toxischen Führung“, ist ein gemeinschaftliches Kompendium von Methoden und Mechanismen für Gründer, kreative Führungskräfte und Künstler:innen. Es wird in Form eines Online-Glossars präsentiert, das in Echtzeit wächst. In einer Zeit, die radikaleren, schnelleren und sich überschneidenden sozioökonomischen, technologischen und ökologischen Herausforderungen gegenübersteht, glaubt Vera an die Kraft von Kreativdenkenden, Designer:innen und Künstler:innen, positive Veränderungen und Innovationen zu fördern. Sie betont unsere Verantwortung, diese Kräfte gut zu nutzen.

Vera-Maria Glahn hat sich früh mit Medienkünsten und experimentellem Design beschäftigt, sowohl als assistierende Kuratorin und Projektmanagerin auf europäischen Festivals als auch an der Kunsthochschule Kassel in Deutschland. Später gründete sie das unabhängige Kreativstudio Field.io, das sich auf digitale Kunst, generatives Design und neue Formen des Markenerlebnisses spezialisiert. Ihre Erfahrung im Bereich Markenkommunikation, kreativer Technologie, neuen Formaten des Markenerlebnisses sowie in kreativen Kooperationen hat sie bereits in so namhaften Unternehmen wie Apple, Google, Meta, IBM, Nike, adidas und Mercedes-Benz eingebracht. Sie ist Rednerin und Diskussionsteilnehmerin auf Designkonferenzen weltweit und unterstütze weibliche und vielfältige Stimmen in der Kreativbranche mit Mentoring und strategischen Workshops.

Till Grusche

The House of Beautiful Business

13. September 2024, 16:15 – 16:45

Mitbegründer und Co-CEO des House of Beautiful Business, einem weltweiten, überaus bemerkenswerten Netzwerk für »Life-Centered Economy«. Er ist Experte für markengeführtes Wachstum mit Erfahrungen in globalen Marketing- und Geschäftsentwicklungsfunktionen. Und außerdem war er sein halbes Leben lang Sänger einer Punkrockband. Na schau.

Die Welt befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Die vielen Krisen unserer Zeit machen deutlich: Weitermachen wie bisher reicht nicht mehr aus. Um in dieser neuen Realität erfolgreich zu sein, brauchen wir eine neue Sprache, einen neuen Nordstern, einen neuen Rahmen für Wirtschaft und Leben. Ein Modell, das nicht hart, sondern sanft und zart ist. Nicht starr, sondern fließend und flexibel. Nicht toxisch positiv, aber melancholisch. Nicht zahlenorientiert, sondern poetisch. Nicht risikoscheu, aber einfallsreich. Nicht effizient, aber nachhaltig. Nicht „menschenzentriert“, aber menschlich. Nicht allwissend, aber bereit, schöne Fragen zu stellen. Mit einem Wort: eines, das schön ist – The House of Beautiful Business. Das „House of Beautiful Business und seine 50.000 Mitglieder inspirieren und befähigen Organisationen und Einzelpersonen, eine nachhaltigere, integrativere und schönere Zukunft aufzubauen. Es ist ein stark wachsendes Experiment, eine globale Gemeinschaft, die zusammenarbeitet, um eine Wirtschaft zu schaffen, die zielgerichteter, integrativer und nachhaltiger ist.

Till Grusche ist Co-Founder des House of Beautiful Business, einem globalen Netzwerk aus über 50.000 Fachleuten – Wirtschaftsführern, Akademikern, Innovatoren, Künstlern und Aktivisten, die allesamt der Traum verbindet: der von einer besseren Zukunft und einer Wirtschaft, die alle Lebensformen würdigt. Till verbrachte den Großteil seiner Karriere bei führenden Design- und Kreativfirmen in Amsterdam, San Francisco, London, Berlin und München. Er war Global Head of Marketing bei Frog, VP Marketing & Business Development bei Huge und förderte das strategische Wachstum bei IXDS. Zudem war er CMO bei Carpooling, Europas größter Mitfahrplattform, und war fast die Hälfte seines Lebens Sänger einer Punkrock-Band.

Albin Paulus

Ein pures Klangerlebnis von Jodlern zu Weltmusik, von Alter Musik zu Acoustic Techno.

13. September 2024, 17:00 – 17:30

Albin Paulus ist ein international prämierter Dudelsackspieler, Maultrommel-Weltvirtuose, Experimental-Jodler, Stimmakrobat, Komponist und Wortspieldichter. Er ergründet in seinem neuen Solo-Programm "pur" den Ursprung des musikalischen Klanges.

Ein pures Klangerlebnis von Jodlern zu Weltmusik, von Alter Musik zu Acoustic Techno. Albin Paulus ist ein international prämierter Dudelsackspieler, Maultrommel-Weltvirtuose, Experimental-Jodler, Stimmakrobat, Komponist und Wortspieldichter. Er ergründet in seinem neuen Solo-Programm „pur“ den Ursprung des musikalischen Klanges. Und dieses Ergründen führt in ungeahntes Neuland: von der Stimme als unmittelbarster Ausdruck, über die Maultrommel als intimes Klang-Wunderding bis zu neu kreierten Jenseits-dieser-Welt-Instrumenten wie dem Wooblephone inklusive Bodyperkussion. Albin Paulus führt damit in einer energiegeladenen One-Man-Performance augenzwinkernd und kurzweilig Hörgewohnheiten ad absurdum. Getragen wird all sein musikalisches Tun von einer außerordentlichen Spielfreude, der durchaus auch der Schalk im Nacken sitzt.

Albin Paulus, geboren in Deutschland mit österreichischen Wurzeln, beschäftigte sich seit früher Kindheit mit der Maultrommel und dem Jodeln. Nach klassischer Klarinettenausbildung in Braunschweig und einem Musikwissenschaftsstudium in Wien und Cremona machte er sich international einen Namen als Maultrommelvirtuose, u.a. mit der Ersteinspielung sämtlicher Maultrommelkonzerte J. G. Albrechtsbergers. Seine rege Konzert- und Lehrtätigkeit führte ihn durch ganz Europa sowie nach Asien, Nordafrika und Amerika; das nicht zuletzt mit der Gruppe HOTEL PALINDRONE. Albin spielt in zahlreichen Ensembles für „Alte Musik“ wie „Schikaneders Jugend“ (A) Ensemble Baroque de Limoges (F), Musica Romana (D), Clemencic Consort (A) Concilium Musicum Wien (A) sowie bei Theaterproduktionen.

Lisz Hirn

Kultur, ein Luxus?

13. September 2024, 18:00 – 18:30

Philosophie und Kunst im Alltag sichtbar zu machen und den Dialog über grundsätzliche Fragen anhand praktischer Probleme einer globalen Welt zu fördern – die bekannte österreichische Philosophin löst diesen scheinbaren Widerspruch mit einer Eleganz, dass sogar die Politik neidisch werden sollte.

Das Bewusstsein für die fundamentale Bedeutung der Kultur für das Wohlergehen einer Gesellschaft schien nicht nur dem Großteil der Politiker zu fehlen. Gerade deshalb kommt jetzt eine harte Auseinandersetzung auf uns zu: Der Streit zwischen einem Kulturverständnis, das auf der Idee einer Hochkultur als wahres kulturelles Gedächtnis einer Gesellschaft wie auch ihren großen Institutionen fußt, als auch einem experimentellen oder avantgardistischen Kunstbetrieb, der sich in seinem kulturellen Schaffen als soziale und politische Intervention begreift. – Welche davon ist systemrelevant und was, wenn beide nicht systemrelevant wären?

Lisz Hirn, geboren 1984, studierte Philosophie und Gesang in Graz, Paris, Wien und Kathmandu. Sie arbeitet als Publizistin und Philosophin in der Jugend- und Erwachsenenbildung, u. a. am Universitätslehrgang »Philosophische Praxis« der Universität Wien. Artikel in diversen österreichischen Medien. Bei Zsolnay erschien 2023 Der überschätzte Mensch. Anthropologie der Verletzlichkeit. Weitere Publikationen: Wer braucht Superhelden (2020) und Macht Politik böse? (2022).

Andrea Fischer

Der frische Gletscherwind, seine Ursachen und seine Zukunft

13. September 2024, 18:30 – 19:00

Wenn eine Glaziologin, also jemand, der sich bei Gletschern und damit auch mit dem Klima auskennt, in Österreich zur »Wissenschafterin des Jahres« gewählt wird, dann ist das ein gutes Zeichen. – Dafür, dass es höchst an der Zeit ist, Veränderungen immer auch als Chance zu begreifen.

Der Rückgang der Gletscher ist das einprägsamste Zeichen des Klimawandels, und auch ein Symbol für Veränderungen, die auf uns zukommen. Ein Einschlafen des Golfstroms mit markanten Änderungen in den Witterungsabläufen, Starkniederschläge, Muren, Hitzewellen, sterbende Schutzwälder sind die Szenarien, die im Raum stehen. Einerseits ist es wichtig, gewappnet zu sein um gut mit diesen Änderungen umgehen zu können – denn das einzig beständige ist der Wandel. Noch vor 12 000 Jahren hatten die Gletscher die Alpentäler noch nicht freigegeben, vor 18 000 Jahren wälzten sich riesige Eisströme bis in die Voralpenseen. Die Ursache für diese großskaligen Klimaänderungen liegen in natürlichen Zyklen der Einstrahlung, die durch ein leichtes Torkeln der Erde um die Sonne verursacht sind. Nun ist das menschgemachte Klima als zusätzlicher Treiber des Klimasystems dazugekommen, und statt in einer Phase der Abkühlung geht es mit den Temperaturen bergauf. Noch kann es uns gelingen, den menschgemachten Temperaturanstieg auf ein Maß zu begrenzen, das innerhalb der Schwankungsbreite des natürlichen Systems liegt. Warum wir so viele Treibhausgase produzieren, hängt mit der rasanten Änderung unseres Zusammenlebens und Wirtschaftens zusammen. Die schlechte Nachricht: Niemand außer uns selbst kann dieses Problem lösen. Die gute Nachricht: Wir können den Klimawandel als Chance sehen, unseren Lebensstil für alle UND uns selbst zu verbessern. Wie der frische Gletscherwind, wie der Föhn die Luftschichtung im Tal durcheinanderwirbelt, Kaltluftseen und Inversionsdecken ausputzt.

Andrea Fischer studierte von 1991 bis 1999 Physik und Umweltsystemwissenschaften an der Universität Graz. 1999 bis 2003 absolvierte sie am Institut für Meteorologie und Geophysik an der Universität Innsbruck das Doktoratsstudium; ihre Dissertation schrieb sie über Icedynamics of Vatnajökull investigated by means of ERS-SAR interferometry. Nach ihrer Promotion 2003 blieb Andrea Fischer noch einige Jahre an der Universität Innsbruck, zunächst als Projektmitarbeiterin, dann als Projektleiterin. 2010 wechselte sie an das Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dessen stellvertretende Leiterin sie heute ist. — 2011 wurde Andrea Fischer von der Universität Innsbruck die Lehrbefugnis verliehen. Seither ist sie Privatdozentin an der Universität Innsbruck und Senior Researcher am Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck. 2014 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt, 2022 zum ordentlichen Mitglied. Fischer ist nationale Korrespondentin des World Glacier Monitoring Service, Vorstandsmitglied der Österreichischen Geophysikalischen Gesellschaft und war bis 2016 Leiterin des Gletschermessdienstes des Österreichischen Alpenvereines.

Leonard Sommer

Wenn Schule auf Ideen bringt. 100 Kreative denken Lernen neu

14. September 2024, 09:45 – 10:15

Wie kann Kreativität in der Bildung des 21. Jahrhunderts gefördert werden – was kann Schule eigentlich von der Kreativindustrie lernen? Leonard Sommer hat im Rahmen der Initiative CLASSROOM THINKTANK mehr als 100 Kreative und Bildungs-Vordenker in 35 Ländern eingeladen, darüber nachzudenken.

Schule ist in einer Lernkultur stehen geblieben, die primär für die Vergangenheit lehrt. Wir lehren und lernen mit einem Bildungsansatz, der das großartige Potenzial der Ära der Künstlichen Intelligenz und des Konzeptuellen Zeitalters noch nicht entfalten kann. Die Lernenden verpassen die Chance, in einer der wichtigsten Entwicklungsphasen ihres Lebens – in der Kindheit und Jugend – die dem Menschen angeborene Neugier, Menschlichkeit und Kreativität zu nutzen, um das zu erlernen, was für ihre Zukunft wesentlich ist. Sie können die lange Schulzeit nicht nutzen, um die Fähigkeiten zu erlernen, die heute und morgen wirklich verlangt werden, um die großen, auf die Menschheit zukommenden Probleme mit Kreativität, Vorstellungskraft, Kollaboration und Mut nachhaltig zu lösen. Sie können die dem Menschen natürlich angeborene Freude am Lernen nicht entfalten.

Leonard Sommer setzt sich seit 10 Jahren für eine zukunftsorientierte Lernkultur und die Verbreitung von Prinzipien und Methoden ein, die Kreativität und nicht Konformismus in der Schule fördern. Die Initiative will mit Ideen und praxisnahen Methoden aus der Kreativwirtschaft und von Bildungsvordenkern aus aller Welt inspirieren, um die Transformation der Schule voranzutreiben. Mit einem immer größer werdenden Netzwerk aus Botschaftern für Kreativitätsförderung im Unterricht will die Initiative im Kleinen die Veränderung von Schule schon heute praxisnah voranbringen. Mit der Verbreitung der Vision einer innovativen Lernkultur, Ideen, Prinzipien und zeitgemäßen Methoden will sie für eine Schule begeistern, die Kreativität und nicht Konformismus fördert.
Auf über 450 Seiten sind die wichtigsten Ideen der letzten 3 Jahre im Fachbuch „Wenn Schule auf Ideen bringt – 100 Kreative denken Lernen neu“ dokumentiert. Das Buch wurde bereits in Englisch veröffentlicht und ist in deutscher Sprache im Vahlen Verlag bereits in der 2. aktualisierten Auflage (2023) erhältlich, kann aber auch HIER bestellt werden.

Leonard Sommer ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seine berufliche Karriere in der Kreativwirtschaft beginnt direkt nach dem Kommunikations-Design-Studium in Florenz als Unternehmer auf Werbeagenturseite. Gemeinsam mit seinem Bruder Gordon Sommer gründet er 1994 die Kreativ-Agentur SOMMER+SOMMER. Die Agentur entwickelte internationale und nationale Kampagnen für namhafte Marken wie Nintendo, Unilever, UHU, Novartis oder Katjes. Seit dem Verkauf der Agentur (2023) ist ist Leonard Sommer als Vice President Business Development & Agency Partnerships beim Anbieter der immersiven Augmented Reality Plattform ZAUBAR in Berlin tätig. Ergänzend ist er Executive Advisor der Hamburger Agentur PlayTheHype, die Marken zur kreativen Kommunikation für die die GenZ berät. Er hält einen EMBA in Creative Leadership an der Berlin School Of Creative Leadership.

Katharina Ehrenmüller

Lust auf Zukunft: Wie wir wieder lernen neugierig zu sein.

14. September 2024, 10:15 – 10:45

Keine Zukunft ohne Neugierde. Deshalb hat Katharina Ehrenmüller eine ziemlich lässige, neue „Behörde“ ins Leben gerufen: Das „Ministerium für Neugier und Zukunftslust“. Weil woher sonst sollen Ideen kommen wenn nicht von offenen Sinnen, Gedanken und Emotionen?

Neugierde ist das wichtigste Konjunktur- und Wohlstandsprogramm. Und es begann mit einem Zitat des Journalisten und Autors Wolf Lotters: „Wir bräuchten, wenn schon, ein Neugierde-Ministerium. Eines, das den Entdeckergeist in allen Feldern fördert und fordert. Katharina Ehrenmüller ließ sich von diesen Worten inspirieren. Als erfahrene Unternehmensberaterin weiß sie, dass Neugier der wichtigste Antrieb für Innovation ist. 2022 gründete sie in der Tabakfabrik Linz mit Patrick Rammerstorfer das „Ministerium für Neugier und Zukunftslust“. – Diese Initiative bietet einen Raum, in dem Neugier und (Co-)Kreativität experimentell gefördert, neue Ideen entwickelt und spielerisch erprobt werden können. Heute hat das Ministerium über 500 Botschafter im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. „Use it or lose it“ ist das entscheidende Motto für unser Gehirn – es liebt es, Neues zu entdecken, wird aber mit dem Alter insgesamt etwas bequemer. Wenn Organisationen ihre Mitarbeiter anregen, bleibt das Gehirn leistungsfähig, aktiv, kreativ und lernfreudig. Abwechslung bringt zudem Spaß, durchbricht gewohnte Muster und verhindert eine zu einseitige Perspektive. Wenn Organisationen die Menschen anregen, dann bleibt unser Gehirn leistungsfähig, rege, kreativ und lernfreudig.“ Wir haben fünf Tipps für Menschen und Organisationen, um die Neugier zu fördern:

Katharina Ehrenmüller ist „Botschafterin“ für Neugierde und Zukunftslust, sie studierte Tourismusmanagement an der FH Wien und ist seit 2010 auf Innovation, insbesondere Human Centered Innovation und Service Design Thinking, spezialisiert. Sie begleitet Unternehmen bei der Digitalen Transformation und ist seit 2012 Mitglied des internationalen Service Design Networks sowie des Service Design Chapters Austria, wo sie seit 2013 im Board ist. Sie lehrt an der Donau Universität Krems, der IMC Fachhochschule Krems und der Universität Graz in den Bereichen Digitale Transformation und Human Centered Innovation. Ehrenmüller ist Co-CEO der Pro Active GmbH, lebt mit ihrer Familie in Wien und interessiert sich für Kunst, Design und nachhaltigen Lebensstil.

Via Lewandowsky

14. September 2024, 11:15 – 11:45

Er ist ein Künstler, der die Realität gerne einem Realitätstest unterzieht. Dabei entsteht alles mögliche und unmögliche – meist aber Fotografien, Performances, Malereien, Zeichnungen, Objektkunst und Soundarbeiten, die gerne ein „hä“ auslösen. – Erschwerend kommt hinzu: Auch in Tirol ist Via Lewandowsky kein Unbekannter.

Das umgangssprachliche, saloppe „hä?“ ist ein Stutzen, ein basales Aufstoßen, sprachlos mehrsprachig und weitestgehend toxisch. Es ist ein Ausdruck für Unverständnis und vermeintliches Nichtverstehen bei gleichzeitiger Ablehnung und Herabsetzung des Verstandenen. Der Künstler begegnet diesem allegorischen „wie bitte“ bei seiner Arbeit immer wieder und manchmal sucht er auch ganz offensichtlich nach genau diesen Reizpunkten, die ein „hä“ auslösen. Denn Nichtverstehen, Missverstehen, Falschverstehen sind potentielle Energiefelder für die zu neuen Erkenntnissen, Wahrnehmungen, Einsichten führenden Auseinandersetzungen in der künstlerischer Praxis. — In den Arbeiten von Via Lewandowsky ist das allegorische „hä“ einer der Leitfäden, die durch die Themen mit Sprache, Begriffen und Wortwörtlichkeiten führt. Dabei kann eine drei Meter hohe Schrift mit der Botschaft einer Selbstverständlichkeit in den Nachthimmel strahlen und wird dennoch zum folgenschweren Gedankenspiel aufgrund des technischen Defektes eines Buchstaben in der Leuchtschrift. Immer wieder wird das sicher geglaubte einem universellen Realitätstest unterzogen. Das Ergebnis ist die Umkehrung des in die Tage gekommenen Slogans WYSIWYG: Was Du siehst, ist nicht, was es ist. Es ist besser. — „Jedes seiner Werke ist per se ein Misstrauensantrag – sich selbst und allen Zuschauern am Spielfeldrand menschlicher Unzulänglichkeit gegenüber.“ (Christoph Tannert, 2006)

Via Lewandowsky, geboren 1963, ist ein deutscher Künstler, der mit verschiedenen Medien, wie Fotografie, Performance, Malerei, Zeichnung, Objektkunst und Sound arbeitet. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und veranstaltete dort mit der Avantgardegruppe der »Autoperforationsartisten« subversive Performances, die den offiziellen Kunstbetrieb unterliefen. Kurz vor der Wende verließ er die DDR und zog nach West-Berlin. Es folgen längere Aufenthalte im Ausland u.a. in New York, Rom, Beijing, Moskau, Los Angeles, die Teilnahme an der documenta 9 und Museumsaustellungen. Von seinen Kunstprojekten im öffentlichen Raum gehört unter anderem sein „Roter Teppich“ auch als „Bombenteppich“ bekannt im Ministerium für Verteidigung in Berlin zu den wichtigsten Arbeiten. Seine Arbeiten waren auch in Tirol zu sehen, darunter die Landesausstellung 2006 mit dem Titel »Das Hotel. Die Zukunft der Natur« im Salzlager Hall (künstlerische Leitung) sowie die Installation »GOOG GOD« im Innsbrucker Dom (2020).

Clemens Schedler

Werkt das Zeug oder zeugt das Werk?

14. September 2024, 11:45 – 12:15

Einer der besten Grafikdesigner dieser Weltgegend macht sich Gedanken über das Wesen des Gestaltens – und entdeckt dabei die (auch für das eigene Leben förderliche) tröstliche Demut einer stimmigen Lösungsfindung, die für alle gut geht.

Eine Reflexion des Wandels von der unbewussten Selbstdarstellung zur bewussten Hingabe an das Wesen von Gestaltung. — Die ersten zwanzig Jahre meines Berufslebens stand ich bis zum Hals im Spannungsfeld des Nichtgenügens zwischen der Kernverletzung meines Selbstwerts und der vermeintlichen Wiedergutmachung durch Leistung. Ich war eine Kunstfigur meiner sozialen Prägungen: Ich wollte endlich gesehen werden, herausragen, glänzen und brillieren. Unverbunden mit mir selbst, war es mir nicht möglich, eine Gestaltungsaufgabe in ihrer Wesenstiefe zu erfahren und ihr zu lauschen, was ES brauchte, um sie stimmig und angemessen zu lösen. — Die zweiten zwanzig Jahre verbringe ich mit der bewussten Verwirklichung dieser so trefflich von Friedrich Kiesler formulierten Haltung für eine beseelte Lebensgestaltung: »Jede Aufgabe, groß oder klein, setzt eine ungeheure Demut voraus — die Demut zuzulassen, dass sie uns mitteilt, was sie von uns erwartet, und nicht, dass wir der Aufgabe mitteilen, wie sie gelöst werden soll. Es entwickelt sich aus seinem eigenen inneren Konzept, dem wir zuhören und das wir verstehen müssen.« (Friedrich Kiesler | österreichischer Architekt | 1890–1965; im Original wird der Begriff »Problem« verwendet – hier durch das Wort »Aufgabe« ersetzt.)

Clemens Theobert Schedler ist konkreter Gestalter von Erscheinungsbildern und Büchern für gemeinwohlorientierte Auftraggeber: 1962 in einem Vorort von München geboren, wuchs er in Vorarlberg auf, emigrierte mit 21 Jahren nach Wien und taumelte nach vier Jahren als Gebrauchsgrafiker aus der Höheren Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt. Nach Lernstationen als freier Mitarbeiter sowie Gründungen von Büros für grafischen Entwurf und grafische Gestaltung, eröffnete er 1997 sein Büro für konkrete Gestaltung [konkret = wirklich (vorhanden), als etwas sinnlich Gegebenes erfahrbar, fest umrissen, anschaulich und deutlich ausgedrückt]. — http://a-g-i.org/user/clethesche

Angelika Wischermann

Transportwesen - Ein Ameiseninfrastrukturprojekt

14. September 2024, 14:00 – 14:30

Seit zwei Jahren recherchiert und erforscht Angelika Wischermann bereits die Infrastrukturbedürfnisse und das Transportverhalten von Waldameisen. Im Frühjahr des letzten Jahres wurde ein Volk für die Umbaumaßnahmen ausgewählt.

Von den Staaten der Waldameise geht ein weitverzweigtes Wegenetzwerk aus. Auf diesem bewegen sie sich von ihrem Nest aus in den Wald hinein. Leider steht abgelegen wohnenden Waldameisen kaum Infrastruktur für Erkundungen, Futter- und Materialbeschaffung zur Verfügung. Dadurch führen sie ein recht beschwerliches Leben und können ihr Arbeitspotenzial nicht zur Gänze ausschöpfen. Um die Arbeitsabläufe der fleißigen Arbeiterinnen zu beschleunigen, werden die Verkehrsverhältnisse verbessert: Vom Nest aus werden Straßen gebaut, damit die Ameisen weniger Hindernisse überwinden müssen und leichter auf Bäume klettern können (selbstverständlich werden für die Baumaßnahmen nur regionale und natürliche Materialien verwendet und das Nest in keiner Weise beschädigt). Seit zwei Jahren recherchiert und erforscht Angelika Wischermann bereits die Infrastrukturbedürfnisse und das Transportverhalten von Waldameisen. Im Frühjahr des letzten Jahres wurde ein Volk für die Umbaumaßnahmen ausgewählt: Das Wegenetz wurde markiert und die Verkehrsverhältnisse der zentralen Hauptstraßen verbessert. In weiterer Folge sollen die Umgebung des Ameisennestes und die stattgefundenen Umbaumaßnahmen aufgezeichnet und kartografiert werden. Zudem sollen zwei Schwesterstaaten und eine Mülldeponie an das Wegenetz angedockt werden.

Angelika Wischermann (*1983 in Herdecke, D) ist eine Performance- und Installationskünstlerin, die in Innsbruck lebt. Sie studierte Bildhauerei und Medienkunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel (2006-2009) und an der Universität für angewandte Kunst Wien (2009-2013). Neben der klassischen Ausstellungstätigkeit interessiert sich Wischermann besonders für Projekte und Präsentationen jenseits der städtischen Zentren sowie ortsspezifisches Arbeiten während Residencies.

Stefan Selke

Auf dem Weg ins Freie entsteht Zugluft

14. September 2024, 14:30 – 15:00

Zukunftseuphorie ist dem studierten Luft- und Raumfahrttechniker nicht fremd, und dem promovierten Soziologen noch weniger. Er ist ein Grenzgänger zwischen den Disziplinen, sucht nach der Poesie in der Hoffnung und verbreitet trotz allem immer noch und immer wieder eine neue Lust am Aufbruch.

Leben wir in hoffnungslosen Zeiten oder gibt es trotz zahlreicher Krisen- und Erschöpfungsdiagnosen noch Grund für Optimismus? Ausgehend von Studien zu Resignation und Zukunftsangst entwickelt Stefan Selke eine „Poesie der Hoffnung“. Die grundlegende Unterscheidung zwischen „future by desaster“ oder „future by design“ wird anhand typischer Zukunftserzählungen erläutert. Beispiele – von Zivilisationsexperimenten über Künstliche Intelligenz bis hin zu Weltraum-utopien – illustrieren Schwachstellen und Lösungsansätze. Besser, so die These, als angstgetriebene Prozessoptimierung im Rahmen von Anpassungsnarrativen wäre eine neue Lust am Aufbruch – und damit mehr Mut zu euphorischen und spekulativen Weltentwürfen im offenen Labor Gesellschaft. Diese neue Haltung benötigt zudem das Wechselspiel aus Zukunftswissen und Zukunftsbegehren. Das „missing link“ zwischen rein gedanklichen Zukunftskonzepten und der neuen Lust am Aufbruch ist nichts anderes als Zukunftseuphorie! Mit diesem „sozialen Treibstoff“ lässt sich Zukunftsreichtum zurückgewinnen, anstatt Zukunftsarmut zu verwalten. Sicher, Zukunftsephorie ist kein Allheilmittel auf dem Weg ins Freie. Aber ihr Potenzial besteht darin, die Kontinuität des Begehrens nach einer besseren Welt zu fördern und die Sehnsucht nach Veränderung wach zu halten.

Stefan Selke lehrt „Soziologie und gesellschaftlichen Wandel“ an der Hochschule Furtwangen. Seit 2015 ist er zudem Forschungsprofessor für „Transformative und Öffentliche Wissenschaft“. 2023 forschte er als „Research Fellow for Space Flight and Future Narratives“ bei der European Space Agency (ESA) in Paris zum Thema Zukunftseuphorie. — Selke studierte zunächst Luft- und Raumfahrttechnik und promovierte danach in Soziologie. Als disziplinärer Grenzgänger und öffentlicher Wissenschaftler ist er als Redner, Buchautor sowie als Gesprächspartner der Medien regelmäßig auch außerhalb der Wissenschaft präsent. — Er ist Gründer des „Public Science Labs“ (www.public-science-lab.de), in dem innovative Methoden der Wissensproduktion sowie des dialogischen Wissenstransfers zu gesellschaftlich relevanten Themen entwickelt werden. — Für sein Konzept der „NeoUniversity“ (Künstliche Intelligenz in der Bildung) wurde ihm 2021 der Wolfgang-Heilmann-Preis der Integrata-Stiftung zum Thema „Humane Utopie als Gestaltungsrahmen für die Nach-Corona-Gesellschaft“ verliehen. — Seine aktuellen Arbeits- und Forschungsgebiete gruppieren sich rund um das Thema „Utopien“: Zukunftstechnologien, Zukunftsnarrative und Zukunftseuphorie.

Tom Batoy

KI & Kreativität. Leicht- oder Schwerkraft

14. September 2024, 15:00 – 15:30

"Kreativität ist, wenn Mensch und Maschine gemeinsam träumen." Mit welcher strukturierten Methode, mit welchem Setting kann man kreative Prozesse steuern und fördern, wenn KI-Systeme in die Arbeit mit eingebunden werden? Tom Batoys Konzept hilft dabei, die Zusammenarbeit zwischen menschlicher Kreativität und maschineller Intelligenz zu optimieren.

Tom Batoy wird in diesem Vortrag die Interaktion zwischen Kreation und KI beleuchten.Künstliche Intelligenz und Kreativität sind ein spannendes und komplexes Thema. Während KI beeindruckende kreative Leistungen erbringen kann, bleibt sie doch ein Werkzeug, das von Menschen genutzt und gesteuert wird. Die wahre Stärke der KI liegt in ihrer Fähigkeit, menschliche Kreativität zu unterstützen und zu erweitern.
Kreativität ist eine der komplexesten und faszinierendsten Fähigkeiten des menschlichen Geistes. Sie wird oft als die Fähigkeit beschrieben, etwas Neues und Wertvolles zu erschaffen, sei es in Form von Kunst, Musik, Literatur, wissenschaftlichen Entdeckungen oder innovativen Problemlösungen. Kreativität erfordert Vorstellungskraft, Originalität und die Fähigkeit, scheinbar unzusammenhängende Ideen zu kombinieren.Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Von den frühen Tagen der symbolischen KI bis hin zu den modernen neuronalen Netzwerken und maschinellem Lernen haben wir eine beeindruckende Entwicklung erlebt. Heutige KI-Systeme sind in der Lage, riesige Datenmengen zu verarbeiten, Muster zu erkennen und daraus zu lernen. Aber können Maschinen wirklich kreativ sein?
Ist das, was KI tut, wirklich Kreativität? KI analysiert und kombiniert lediglich bestehende Muster, ohne wirklich neue Ideen zu entwickeln. Kreativität beinhaltet mehr als nur die Kombination von Daten; sie erfordert Einfallsreichtum, Intuition und oft auch emotionale Tiefe, die Maschinen fehlen. Eine Perspektive ist es, KI nicht als Ersatz, sondern als Partner in kreativen Prozessen zu sehen. Viele Künstler und Kreative nutzen KI-Tools, um ihre Arbeit zu erweitern und zu bereichern.

Tom Batoy ist Komponist, Audioproduzent, und KI-Nerd aus München. Als Mitbegründer und Geschäftsführer der Firmen Giesing Team und Mona Davis Music lebte und arbeitete Tom Batoy in London, Los Angeles und Berlin. Seine Vita beinhaltet zahlreiche internationale Auszeichnungen sowie Musikkompositionen von mehreren Spielfilmen und weltweiten Projekten wie z.B. die seit über 20 Jahren eingesetzte McDonald’s “I’m lovin it” Werbe-Kampagne. Er arbeitete unter anderem mit Pharell Williams, Snoop Dogg oder Konstantin Wecker. Tom Batoy ist, unter anderem, Mitglied im Art Directors Club Deutschland/Europe, sowie Member of The National Academy of Recording Arts & Sciences, USA.